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<title>Comburg</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Comburg</span></h1>
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<p>Die <b>Comburg</b>, auch <b>Komburg</b> geschrieben und <b>Großcomburg</b> genannt, ist ein ehemaliges <a href="Kloster" title="Kloster">Kloster</a> der <a href="Benediktiner" title="Benediktiner">Benediktiner</a> und späteres Ritterstift. Sie liegt heute auf dem Gebiet der Stadt <a href="Schw%C3%A4bisch_Hall" title="Schwäbisch Hall">Schwäbisch Hall</a> im <a href="Landkreis_Schw%C3%A4bisch_Hall" title="Landkreis Schwäbisch Hall">gleichnamigen Landkreis</a> im nordöstlichen <a href="Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Baden-Württemberg">Baden-Württemberg</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lage">Lage</h2></div>
<p>Die Comburg steht auf einem <a href="Umlaufberg" title="Umlaufberg">Umlaufberg</a> rechts des <a href="Kocher_(Fluss)" title="Kocher (Fluss)">Kochertals</a> südöstlich von Schwäbisch Hall über dem Teilort <a href="Steinbach_(Schw%C3%A4bisch_Hall)" title="Steinbach (Schwäbisch Hall)">Steinbach</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kloster">Kloster</h3></div>
<p>Die <a href="Grafen_von_Rothenburg-Comburg" title="Grafen von Rothenburg-Comburg">Grafen von Comburg-Rothenburg</a> stifteten um 1078 ein der <a href="Bistum_W%C3%BCrzburg" title="Bistum Würzburg">Diözese Würzburg</a> unterstehendes <a href="Benediktinerkloster" title="Benediktinerkloster">Benediktinerkloster</a> an der Stelle ihrer <a href="Burg" title="Burg">Burg</a>, in das einer der Gründer, Graf Burkhard, als <a href="M%C3%B6nchtum" title="Mönchtum">Mönch</a> eintrat. Die ersten Mönche kamen aus <a href="Abtei_Brauweiler" title="Abtei Brauweiler">Brauweiler</a> im Rheinland, doch zwischen 1086 und 1088 wurde ein Mönch aus <a href="Hirsau" title="Hirsau">Hirsau</a> zum Abt berufen, so dass das Kloster Komburg<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ab diesem Zeitpunkt zu den Klöstern der <a href="Hirsauer_Reform" title="Hirsauer Reform">Hirsauer Reform</a> zählt. Neben der Grafenfamilie unterstützten auch deren Verwandte und Nachbarn die Gründung. Der <a href="Mainz" title="Mainz">Mainzer</a> <a href="Ministeriale" title="Ministeriale">Ministeriale</a> Wignand stiftete dem Kloster so große Besitzungen, dass er als weiterer Klosterstifter angesehen wurde.
</p><p>Nach einer auch an zahlreichen Bauten abzulesenden Blütezeit kam es im 13. Jahrhundert zu einem Niedergang des Klosters, der 1326 zum wirtschaftlichen Zusammenbruch führte. Hinzu kamen innere Spannungen und Streitigkeiten zwischen Abt und Konvent um die Nutzung der Klostergüter. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts besserte sich die Lage wieder. Die wirtschaftliche Gesundung ging jedoch einher mit einer Aufweichung der Ordensregeln.
</p><p>Die <a href="Vogt" title="Vogt">Schutzvogtei</a> lag bis zu deren Aussterben bei der Stifterfamilie, fiel 1138 an die <a href="Staufer" title="Staufer">Staufer</a> und wurde 1254 von den <a href="Schenken_von_Limpurg" class="mw-redirect" title="Schenken von Limpurg">Schenken von Limpurg</a> beansprucht; das Kloster konnte diesen Anspruch jedoch abwehren und blieb weiter unter königlicher Vogtei, die <a href="Ludwig_IV._(HRR)" title="Ludwig IV. (HRR)">Ludwig der Bayer</a> 1318/1319 an die Reichsstadt Schwäbisch Hall übertrug. 1484 fiel die Vogtei als <a href="Lehnswesen" title="Lehnswesen">Reichslehen</a> an den <a href="Bischof" title="Bischof">Bischof</a> von <a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburg</a>, der die Schenken von Limpurg als Untervögte einsetzte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stift">Stift</h3></div>
<p>Da alle Comburger Mönche aus dem <a href="Adel" title="Adel">Adel</a> stammten, stießen die Reformbemühungen des Benediktinerordens im 15. Jahrhundert auf Widerstand. Der Konvent weigerte sich, Nichtadlige aufzunehmen und seine Lebensweise der strengen <a href="Ordensregel" title="Ordensregel">Ordensregel</a> anzupassen. Auf sein Betreiben hin und mit der Unterstützung des Würzburger Bischofs <a href="Rudolf_II._von_Scherenberg" title="Rudolf II. von Scherenberg">Rudolph II. von Scherenberg</a> wurde das Kloster 1488 in ein adliges Chorherrenstift (<a href="Kollegiatstift" title="Kollegiatstift">Kollegiatstift</a>) umgewandelt und erlebte im 16. Jahrhundert unter dem <a href="Propst" title="Propst">Propst</a> <a href="Erasmus_Neustetter_genannt_St%C3%BCrmer" title="Erasmus Neustetter genannt Stürmer">Erasmus Neustetter</a> (1551–1594) eine neue Blütezeit.
</p><p>Die Aufhebung des Stifts durch König <a href="Gustav_II._Adolf" title="Gustav II. Adolf">Gustav II. Adolf</a> von <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a> und Schenkung an seinen Obersten <a href="Bernhard_Schaffalitzky_von_Muckadell" title="Bernhard Schaffalitzky von Muckadell">Bernhard Schaffalitzky von Muckadell</a> während des <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieges</a> blieb eine Episode. Unter Wilhelm Ulrich von <a href="Guttenberg_(Adelsgeschlecht)" title="Guttenberg (Adelsgeschlecht)">Guttenberg</a> (1695–1736) entstanden die Neue Dekanei und der <a href="Barock" title="Barock">barocke</a> Neubau der Stiftskirche, der die <a href="Romanik" title="Romanik">romanische</a> Kirche ersetzte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Besitzungen">Besitzungen</h3></div>
<p>Besitz erhielt Comburg zunächst von der Stifterfamilie, später von Adelsfamilien der Umgebung. Die meisten Güter lagen südlich und östlich des Klosters, weiter entfernt waren die Propsteien <a href="Gebsattel" title="Gebsattel">Gebsattel</a> (bei <a href="Rothenburg_ob_der_Tauber" title="Rothenburg ob der Tauber">Rothenburg ob der Tauber</a>), Nussbaum (bei <a href="H%C3%B6chstberg_(Gundelsheim)" title="Höchstberg (Gundelsheim)">Höchstberg</a>, <a href="Landkreis_Heilbronn" title="Landkreis Heilbronn">Landkreis Heilbronn</a>) und Stein (bei <a href="Ingelfingen" title="Ingelfingen">Ingelfingen</a>, Hohenlohekreis).
</p><p>Schon im 13. Jahrhundert schwand das Klostervermögen merklich, was sich fortsetzte, weil ein starker Schutzvogt fehlte und es innere Spannungen gab. Im 15. und 16. Jahrhundert musste Comburg umfangreiche Besitzungen verkaufen. Unter der alleinigen Herrschaft des Stifts verblieben lediglich die Orte Steinbach, Hausen an der Rot, Großallmerspann und Gebsattel.
</p><p>Alle anderen Besitzungen lagen in <a href="Kondominialakt" title="Kondominialakt">Kondominaten</a>, in denen die comburgische Obrigkeit auf die eigenen Güter beschränkt war. <a href="Kirchenpatronat" title="Kirchenpatronat">Kirchenpatronate</a> bildeten einen wichtigen Bestandteil der Herrschaftsrechte. Die <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a> konnte Comburg trotzdem nur in den vier Orten verhindern, in denen es die Ortsherrschaft besaß – in den anderen Patronatspfarreien musste das katholische Stift evangelische Pfarrer ernennen. Zwar unternahm man Rekatholisierungsversuche unter dem Schutz <a href="Bayern" title="Bayern">bayerischer</a> Truppen während des <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieges</a>, sie mussten aber nach deren Abzug aufgegeben werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nach_der_Säkularisation"><span id="Nach_der_S.C3.A4kularisation"></span>Nach der Säkularisation</h3></div>
<p><a href="Friedrich_(W%C3%BCrttemberg)" title="Friedrich (Württemberg)">Friedrich I. von Württemberg</a> ließ 1802 das Reichsstift Comburg besetzen und es 1803 aufheben. Der Kirchenschatz wurde in der <a href="Ludwigsburg" title="Ludwigsburg">Ludwigsburger</a> Münze eingeschmolzen, die wertvolle Bibliothek mit zahlreichen mittelalterlichen Handschriften befindet sich heute in der <a href="W%C3%BCrttembergische_Landesbibliothek" title="Württembergische Landesbibliothek">Württembergischen Landesbibliothek</a> in <a href="Stuttgart" title="Stuttgart">Stuttgart</a>.
</p><p>1817 bis 1909 diente die Comburg als Garnison für das aus dienstunfähigen Soldaten gebildete <a href="Ehren-Invaliden-Corps_(W%C3%BCrttemberg)" title="Ehren-Invaliden-Corps (Württemberg)">Ehreninvalidenkorps</a>. 1926 entstand hier eine der ersten Heimvolkshochschulen in Württemberg, die im Zeichen der <a href="Reformp%C3%A4dagogik" title="Reformpädagogik">Reformpädagogik</a> der 1920er Jahre stand. Sie wurde 1936 aufgelöst. Während der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a> diente die Comburg als Bauhandwerkerschule, als Standort der <a href="Hitlerjugend" title="Hitlerjugend">Hitler-Jugend</a>, des <a href="Reichsarbeitsdienst" title="Reichsarbeitsdienst">Reichsarbeitsdiensts</a> sowie eines <a href="Kriegsgefangener" title="Kriegsgefangener">Kriegsgefangenenlagers</a>. Nach dem Ende des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkriegs</a> wurden hier über eine kurze Zeit befreite <a href="Zwangsarbeit" title="Zwangsarbeit">Zwangsarbeiter</a> und Kriegsgefangene untergebracht („<a href="Displaced_Person" title="Displaced Person">Displaced Persons</a>“). Seit 1947 ist die Comburg Sitz einer Staatlichen Akademie für Lehrerfortbildung, die 2004 Teil der <i><a href="Landesakademie_f%C3%BCr_Fortbildung_und_Personalentwicklung_an_Schulen_Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen Baden-Württemberg">Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in Baden-Württemberg</a></i> wurde.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sehenswürdigkeiten"><span id="Sehensw.C3.BCrdigkeiten"></span>Sehenswürdigkeiten</h2></div>
<p>Obwohl einige Gebäude im 19. Jahrhundert abgebrochen wurden, bietet die Comburg ein weitgehend erhaltenes Ensemble von Bauten des 11. bis 18. Jahrhunderts.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Klosteranlage">Klosteranlage</h3></div>
<p>Die gesamte Klosteranlage wird von einer <i>Ringmauer</i> mit Wehrtürmen aus dem 16. Jahrhundert umschlossen, die der Gesamtanlage einen wehrhaften, burgartigen Charakter verleiht. Hinter dem inneren Torbau, der von der romanischen Michaelskapelle gekrönt wird, liegt die „Alte Dekanei“ mit Museumscafé und Informationszentrum.
</p><p>Der schlichte romanische <i><a href="Kreuzgang" title="Kreuzgang">Kreuzgang</a></i> wurde 1965 teilweise rekonstruiert. Hinter dem Südflügel liegt der nach der Adelsfamilie der <a href="Schenken_von_Limpurg" class="mw-redirect" title="Schenken von Limpurg">Schenken von Limpurg</a> als <i>Schenkenkapelle</i> bezeichnete, romanische <a href="Kapitelsaal" title="Kapitelsaal">Kapitelsaal</a> mit zahlreichen Grabdenkmälern vom frühen 13. Jahrhundert an. Teil der Alten Abtei ist der <i>Kaisersaal</i> mit romanischen <a href="Arkade" title="Arkade">Arkadenfenstern</a>.
</p><p>Die meisten Bauten der Comburg werden von der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und der katholischen Kirchengemeinde genutzt und sind deshalb nicht oder nur mit Einschränkungen zu besichtigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erhardskapelle">Erhardskapelle</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="St._Erhard_(Comburg)" title="St. Erhard (Comburg)">St. Erhard (Comburg)</a></i></div>
<p>Unbekannt ist die Funktion der gegenüber liegenden <i>Erhardskapelle</i>, eines zweistöckigen romanischen Sechseckbaus vom Ende des 13. Jahrhunderts. Man vermutet in ihm eine Heilig-Grab-Kapelle. Im Innern finden sich <a href="Fresko" title="Fresko">Fresken</a> aus der Zeit der <a href="Romanik" title="Romanik">Romanik</a> und der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Michaelskapelle">Michaelskapelle</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="St._Michael_(Comburg)" title="St. Michael (Comburg)">St. Michael (Comburg)</a></i></div>
<p>Am Toreingang befindet sich die Kapelle <a href="St._Michael_(Comburg)" title="St. Michael (Comburg)">St. Michael</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stiftskirche_St._Nikolaus_und_St._Maria">Stiftskirche St. Nikolaus und St. Maria</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="St._Nikolaus_(Comburg)" title="St. Nikolaus (Comburg)">St. Nikolaus (Comburg)</a></i></div>
<p>Den heutigen Bau der ehemaligen Stiftskirche <i>St. Nikolaus und St. Maria</i>, eine <a href="Barock" title="Barock">barocke</a> Hallenkirche, errichtete der Würzburger Hofbaumeister <a href="Joseph_Greissing" title="Joseph Greissing">Joseph Greissing</a> 1706–1715 an der Stelle einer 1088 geweihten romanischen <a href="Basilika_(Bautyp)" title="Basilika (Bautyp)">Basilika</a> unter Beibehaltung der drei spätromanischen Türme. Vom Vorgängerbau erhalten sind ein <a href="Antependium" title="Antependium">Antemensale</a> (Vorderwand eines Altars), um 1130, aus vergoldetem Kupferblech und der große <a href="Radleuchter" title="Radleuchter">Radleuchter</a> aus vergoldetem und versilbertem Kupferblech, ebenfalls um 1130, mit 15,77 m Umfang, der das himmlische Jerusalem darstellt, sowie der <a href="Sarkophag" title="Sarkophag">Stiftersarkophag</a> um 1180. Hervorhebung verdienen auch der barocke Hochaltar und die Kanzel des <a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburger</a> Künstlers <a href="Balthasar_Esterbauer" title="Balthasar Esterbauer">Balthasar Esterbauer</a> von 1713/1717 sowie der <a href="Peter-_und_Pauls-Altar_(Comburg)" title="Peter- und Pauls-Altar (Comburg)">Peter- und Pauls-Altar</a> von <a href="Michael_Kern_(Bildhauer)" title="Michael Kern (Bildhauer)">Michael Kern</a> (1610/20). Die Kirche wird an den Sonn- und Feiertagen von der katholischen Kirchengemeinde für Gottesdienste genutzt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kleincomburg">Kleincomburg</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lage_2">Lage</h3></div>
<p>Kleincomburg liegt südlich gegenüber der Comburg auf halber Höhe oberhalb des Schwäbisch Haller Teilorts Steinbach.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geschichte_2">Geschichte</h3></div>
<p>Die Quellenlage zur Frühgeschichte der Kleincomburg ist sehr dürftig.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Georg Widman, ein Haller Chronist des 16. Jahrhunderts, berichtet, dass dort 1108 durch Wignand von Mainz und Graf Heinrich von Comburg-Rothenburg ein Frauenkloster gegründet worden sei. Ihre Gemahlinnen seien dort beide als Nonnen eingetreten. Zwar wird Heinrichs Ehefrau im Hirsauer Codex als „conversa“ bezeichnet, allerdings ohne Angabe, wo sie das war. Andere Nachrichten Widmans zur Kleincomburg sind nachweislich falsch.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Deshalb sind auch diese Informationen von zweifelhaftem Wert. Der sicherste Hinweis auf ein Frauenkloster auf der Kleincomburg ist eine Urkunde von 1291, deren Text sich in einem Comburger <a href="Kopialbuch" title="Kopialbuch">Kopialbuch</a> aus dem 15. Jahrhundert erhalten hat. Hier werden ein <a href="Propst" title="Propst">Propst</a>, eine Meisterin („magistra“) und <a href="Nonne" title="Nonne">Nonnen</a> bei <a href="St._%C3%84gidius_(Kleinkomburg)" class="mw-redirect" title="St. Ägidius (Kleinkomburg)">St. Ägidius</a> („dominae sancti Egidii aput Camberg“) erwähnt, die einen Anteil an der <a href="Haller_Salzsieder" title="Haller Salzsieder">Schwäbisch Haller Saline</a> besitzen. Die Besitzungen sollten getrennt vom Vermögen des Männerklosters verwaltet werden. Da die erste Auflistung der Inhaber von Rechten an der Saline von 1306 diese Gemeinschaft nicht mehr erwähnt, hat sie vermutlich vor diesem Datum zu existieren aufgehört. Eine Kontinuität zwischen dem 1291 relativ sicher belegten Konvent und dem angeblich 1108 gegründeten Frauenkloster ist allerdings nicht belegbar. Bauliche Spuren eines Frauenklosters haben sich nicht erhalten. Die Kirche selbst lässt sich zwar auf etwa 1100 datieren. Gegebenheiten wie die für Frauenklöster untypische <a href="Basilika_(Bautyp)" title="Basilika (Bautyp)">Basilikaform</a> oder das Fehlen einer Nonnenempore sprechen dagegen, dass sie für solch einen Zweck errichtet wurde. Nach einer Hypothese von Eberhard Hause könnte die Kirche auch zu einem Witwensitz der Grafenfamilie gehört haben. Die Gründung des Frauenklosters um 1108 wäre demzufolge eine „Legende“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit dem 13. Jahrhundert war die Kleincomburg Sitz einer Propstei des Klosters Comburg, die bis in das 15. Jahrhundert bestand.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1684 überließ Comburg die Kleincomburg dem <a href="Kapuziner" title="Kapuziner">Kapuzinerorden</a>, der erst ein <a href="Hospiz" title="Hospiz">Hospiz</a>, 1713 dann ein Kloster einrichtete, das Württemberg im Jahre 1802 aufhob. Nach einem Zwischenspiel als <a href="Franziskanerinnen" title="Franziskanerinnen">Franziskanerinnenkloster</a> (1861–1867) war die Anlage von 1877 bis 2015 Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall. Die Kirche wird von der katholischen Kirchengemeinde für den Gottesdienst genutzt.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sehenswürdigkeiten_2"><span id="Sehensw.C3.BCrdigkeiten_2"></span>Sehenswürdigkeiten</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="St._%C3%84gidius_(Kleincomburg)" title="St. Ägidius (Kleincomburg)">St. Ägidius (Kleincomburg)</a></i></div>
<p>Von der ursprünglichen Anlage hat sich nur die Kirche St. Ägidius erhalten, eine romanische <a href="Basilika_(Bautyp)" title="Basilika (Bautyp)">Basilika</a> in schlichtem Hirsauer Stil mit kreuzförmigem Grundriss aus der Zeit kurz nach 1100. In der Kuppel der <a href="Apsis" title="Apsis">Apsis</a> und im Chorgewölbe befinden sich Wandgemälde, die 1878/79 auf Grundlage alter Spuren im Sinne einer historistischen Reromanisierung wiederhergestellt wurden, wobei viel Originalsubstanz zerstört wurde. Dennoch ist St. Ägidius die einzige zumindest in ihrer qualitativ hochwertigen Architektur weitgehend unverfälscht erhaltene romanische Kirche in der Region. Die durch <a href="Joseph_Greissing" title="Joseph Greissing">Joseph Greissing</a> für den Bettelorden der Kapuziner entsprechend deren Ordensregeln betont schlicht, jedoch in guten Proportionen, gestalteten Klostergebäude des 18. Jahrhunderts können nicht besichtigt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Georg S. Adelmann, Hugo Schnell: <i>Großcomburg</i> (= <i>Schnell, Kunstführer.</i> Nr. 356). 12. Auflage. Regensburg 1996.</li>
<li><a href="Fritz_Arens" title="Fritz Arens">Fritz Arens</a>: <i>Die Comburg bei Schwäbisch Hall</i> (= LB 79). Königstein im Taunus o. J.</li>
<li><a href="Klaus_Gereon_Beuckers" title="Klaus Gereon Beuckers">Klaus Gereon Beuckers</a>, unter Mitarbeit von Sören Groß (Hrsg.): <i>Kloster Großcomburg. Neue Forschungen.</i> Regensburg 2019, ISBN 978-3-7954-3442-7.</li>
<li>Eberhard Hause: <i>Die Komburgen. Ihre Bauwerke, Baumeister und Bauherren.</i> Jahrbuch-Verlag, Weinsberg 1982.</li>
<li>Hannah Hien: <i>Das Kloster Komburg im Mittelalter. Monastisches Leben am Rande der fränkischen Klosterlandschaft</i>. In: <i>Württembergisch Franken.</i> Band 95, 2011, S. 7–24, <a href="https://doi.org/10.53458/wfr.v95i.4200" class="extiw external" title="doi:10.53458/wfr.v95i.4200">doi:10.53458/wfr.v95i.4200</a>.</li>
<li><a href="Rainer_Joo%C3%9F" title="Rainer Jooß">Rainer Jooß</a>: <i>Kloster Komburg im Mittelalter. Studien zur Verfassungs-, Besitz- und Sozialgeschichte einer fränkischen Benediktinerabtei</i> (= <i>Forschungen aus Württembergisch-Franken.</i> Band 4). 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Thorbecke, Sigmaringen 1987, ISBN 3-7995-7629-0.</li>
<li>Gabriele Kleiber: <i>Groß- und Kleincomburg.</i> Herausgeber Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 1999, ISBN 3-422-03061-1.</li>
<li><a href="Elisabeth_Schraut" title="Elisabeth Schraut">Elisabeth Schraut</a> (Hrsg.): <i>Die Comburg. Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert</i> (= <i>Kataloge des Hällisch-Fränkischen Museums Schwäbisch Hall.</i> Band 3). Ausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum und auf der Comburg, Neue Dekanei. 13. Juli bis 5. November 1989. Thorbecke, Sigmaringen 1989, ISBN 3-7995-3303-6.</li>
<li>Horst Wengerter: Der romanische Kapitelsaal auf Großkomburg. Untersuchungen nach der ehemaligen Größe, Form und Ausstattung des 12. Jahrhunderts. In: Württembergisch Franken. Band 65, 1981, S. 113–126.</li>
<li><a href="Martin_Zeiller" title="Martin Zeiller">Martin Zeiller</a>: <cite style="font-style:italic">Comberg</cite>. In: <a href="Matth%C3%A4us_Merian" title="Matthäus Merian">Matthäus Merian</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Topographia Franconiae</cite> (= <cite style="font-style:italic"><a href="Topographia_Germaniae" title="Topographia Germaniae">Topographia Germaniae</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>9</span>). 1. Auflage. Matthaeus Merian, Frankfurt am Main 1648, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>33</span> (<a href="https://de.wikisource.org/wiki/de:Topographia_Franconiae:_Comberg" class="extiw external" title="s:de:Topographia Franconiae: Comberg">Volltext</a> [<a href="Wikisource" title="Wikisource">Wikisource</a>]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Comburg&rft.atitle=Comberg&rft.au=Martin+Zeiller&rft.btitle=Topographia+Franconiae&rft.date=1648&rft.edition=1&rft.genre=book&rft.pages=33&rft.place=Frankfurt+am+Main&rft.pub=Matthaeus+Merian&rft.series=Topographia+Germaniae" style="display:none"> </span></li></ul>
<p><b>Mittelalterliche Ausstattung der Stiftskirche St. Nikolaus</b>
</p>
<ul><li>Vivien Bienert: <i>Das Comburger Antependium. Bemerkungen zu seiner kunsthistorischen Stellung als vermeintliches „Hauptwerk der süddeutschen Goldschmiedekunst des 12. Jahrhunderts“.</i> In: <a href="Staatliche_Schl%C3%B6sser_und_G%C3%A4rten_Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg">Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg</a>, Klaus Gereon Beuckers (Hrsg.): <i>Kloster Großcomburg. Neue Forschungen.</i> Regensburg 2019, S. 185–207.</li>
<li>Rolf Dieter Blumer, Ines Frontzek: <i>Recherchiert und kartiert. Der Comburger Hertwig-Leuchter.</i> In: <i>Denkmalpflege in Baden-Württemberg.</i> Band 41, Heft 4, 2012, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220342-0027%22&key=cql">0342-0027</a></span></span>, S. 194–199 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.denkmalpflege-bw.de/fileadmin/media/publikationen_und_service/nachrichtenblaetter/2012-4.pdf">Digitalisat (PDF; 3,36 MB)</a>).</li>
<li>Ursula Prinz: <i>Civitas Dei. Zum Hertwig-Radleuchter auf der Großcomburg und seinem Figurenprogramm.</i> In: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und Klaus Gereon Beuckers (Hrsg.). <i>Kloster Großcomburg. Neue Forschungen.</i> Regensburg 2019, S. 217–235.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Comburg?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Comburg</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kloster-grosscomburg.de/start/">Offizielle Website des Klosters Großcomburg</a></li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kloester-bw.de/?nr=208">Adliges Ritterstift St. Nikolaus Komburg</a></i> in der Datenbank <i>Klöster in Baden-Württemberg</i> des <a href="Landesarchiv_Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Landesarchiv Baden-Württemberg">Landesarchivs Baden-Württemberg</a></li>
<li><i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kloester-bw.de/?nr=207">Kapuzinerkloster Kleinkomburg</a></i> in der Datenbank <i>Klöster in Baden-Württemberg</i> des <a href="Landesarchiv_Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Landesarchiv Baden-Württemberg">Landesarchivs Baden-Württemberg</a></li>
<li>Archivalien des Klosters Comburg im <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.landesarchiv-bw.de/web/43896">Staatsarchiv Ludwigsburg</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.katholisch-in-hall.de/">Katholische Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Hall</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://sketchfab.com/3d-models/klosterburg-grocomburg-d5ce3dd896ca4652860375025ff72a92">3D-Modell der Klosterburg Großcomburg</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Rainer Jooß: <i>Kloster Komburg im Mittelalter.</i> Sigmaringen 1971.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lehrerfortbildung-bw.de/zsl_as_co/"><i>Außenstelle Comburg.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 6. September 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AComburg&rft.title=Au%C3%9Fenstelle+Comburg&rft.description=Au%C3%9Fenstelle+Comburg&rft.identifier=https%3A%2F%2Flehrerfortbildung-bw.de%2Fzsl_as_co%2F"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.katholisch-in-hall.de/">katholisch-in-hall.de</a></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Rainer Jooß: <i>Kloster Komburg im Mittelalter. Studien zur Verfassungs-, Besitz- und Sozialgeschichte einer fränkischen Benediktinerabtei</i> (= <i>Forschungen aus Württembergisch-Franken.</i> Band 4). Eppinger-Verlag, Schwäbisch Hall 1971, S. 28–30 (hier die in der 2. Auflage von 1987 fehlenden Quellennachweise).</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">So das angebliche Siegel der Priorin Agnes von Paris, s. Rainer Jooß: <i>Kloster Komburg im Mittelalter. Studien zur Verfassungs-, Besitz- und Sozialgeschichte einer fränkischen Benediktinerabtei</i> (= <i>Forschungen aus Württembergisch-Franken.</i> Band 4). Eppinger-Verlag, Schwäbisch Hall 1971, S. 125–126.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Eberhard Hause: <i>Die Komburgen. Ihre Bauwerke, Baumeister und Bauherren.</i> Jahrbuch-Verlag, Weinsberg 1982, S. 28–35.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Als erster Propst ist 1283 „Berchtoldus“ belegt, als offenbar letzter 1464 Jörg von Rinderbach, s. Rainer Jooß: <i>Kloster Komburg im Mittelalter. Studien zur Verfassungs-, Besitz- und Sozialgeschichte einer fränkischen Benediktinerabtei</i> (= <i>Forschungen aus Württembergisch-Franken.</i> Band 4). Eppinger-Verlag, Schwäbisch Hall 1971, S. 73–74, 139 u. 155.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.katholisch-in-hall.de/">katholisch-in-hall.de</a></span>
</li>
</ol>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">49.1003</span><span class="longitude">9.74974</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:49.1003,9.74974"><span title="Breitengrad">49° 6′ 1″ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">9° 44′ 59″ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>
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<div class="klappleiste-bild nomobile noviewer" aria-hidden="true" role="presentation">
<span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="klappleiste-kopf">Burgen und Schlösser im <a href="Landkreis_Schw%C3%A4bisch_Hall" title="Landkreis Schwäbisch Hall">Landkreis Schwäbisch Hall</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p><a href="Burg_Alt-Bartenstein" title="Burg Alt-Bartenstein">Burg Alt-Bartenstein</a> |
<a href="Burgstall_Alte_Burg_(Unterregenbach)" title="Burgstall Alte Burg (Unterregenbach)">Alte Burg</a> |
<a href="Wasserburg_Altenhausen" title="Wasserburg Altenhausen">Wasserburg Altenhausen</a> |
Altes Schloss |
<a href="Burg_Amlishagen" title="Burg Amlishagen">Burg Amlishagen</a> |
<a href="Burg_Anhausen" title="Burg Anhausen">Burg Anhausen</a> |
<a href="Ruine_Bachenstein" class="mw-redirect" title="Ruine Bachenstein">Ruine Bachenstein</a> |
Burg Bartenstein |
<a href="Schloss_Bartenstein" class="mw-redirect" title="Schloss Bartenstein">Schloss Bartenstein</a> |
<a href="Ruine_Bebenburg" title="Ruine Bebenburg">Ruine Bebenburg</a> |
<a href="Burgstall_bei_den_Schenkenseen" title="Burgstall bei den Schenkenseen">Burgstall bei den Schenkenseen</a> |
Schloss Bernhardsweiler |
<a href="Schlossruine_Bielriet" title="Schlossruine Bielriet">Schlossruine Bielriet</a> |
<a href="Burg_Billingsbach" title="Burg Billingsbach">Burg Billingsbach</a> |
<a href="Schloss_Braunsbach" title="Schloss Braunsbach">Schloss Braunsbach</a> |
<a href="Burg_Brettheim" title="Burg Brettheim">Burg Brettheim</a> |
Burg Bretzingen |
<a href="Burg_Buch_(Schw%C3%A4bisch_Hall)" title="Burg Buch (Schwäbisch Hall)">Burg Buch</a> |
<a href="Burgruine_Buchhorn" title="Burgruine Buchhorn">Burgruine Buchhorn</a> |
<a href="Burgstall_Burgberg" title="Burgstall Burgberg">Burgstall Burgberg</a> |
<a href="Schloss_Burleswagen" title="Schloss Burleswagen">Schloss Burleswagen</a> |
<a href="Burgstall_Burstel_(Kre%C3%9Fberg)" title="Burgstall Burstel (Kreßberg)">Burgstall Burstel</a> |
<a class="mw-selflink selflink">Comburg</a> |
<a href="Burg_Crailsheim" title="Burg Crailsheim">Burg Crailsheim</a> |
Schloss Crailsheim |
<a href="Schloss_D%C3%B6ttingen" title="Schloss Döttingen">Schloss Döttingen</a> |
<a href="Burg_Eichholz" title="Burg Eichholz">Burg Eichholz</a> |
<a href="Burg_Ellrichshausen" title="Burg Ellrichshausen">Burg Ellrichshausen</a> |
<a href="Schloss_Eltershofen" title="Schloss Eltershofen">Schloss Eltershofen</a> |
<a href="Burg_Enningen" title="Burg Enningen">Burg Enningen</a> |
<a href="Wasserschloss_Erkenbrechtshausen" title="Wasserschloss Erkenbrechtshausen">Wasserschloss Erkenbrechtshausen</a> |
<a href="Burgstall_Eulenburg_(Tiefenbach)" title="Burgstall Eulenburg (Tiefenbach)">Burgstall Eulenburg</a> |
<a href="Wasserburg_Fl%C3%BCgelau" title="Wasserburg Flügelau">Wasserburg Flügelau</a> |
<a href="Burgstall_Forst" title="Burgstall Forst">Burgstall Forst</a> |
<a href="Burg_Flyh%C3%B6he" title="Burg Flyhöhe">Burg Flyhöhe</a> |
<a href="Altes_Schloss_(Gaildorf)" title="Altes Schloss (Gaildorf)">Altes Schloss Gaildorf</a> |
<a href="Burgstall_Gailenkirchen" title="Burgstall Gailenkirchen">Burgstall Gailenkirchen</a> |
<a href="Schloss_Gammesfeld" title="Schloss Gammesfeld">Schloss Gammesfeld</a> |
Burgstall Geißrain |
<a href="Burgruine_Geyersburg" title="Burgruine Geyersburg">Burgruine Geyersburg</a> |
Schloss Goldbach |
Burgstall Greifenberg |
<a href="Schloss_Gr%C3%B6ningen" title="Schloss Gröningen">Schloss Gröningen</a> |
<a href="Burg_Haagen" title="Burg Haagen">Burg Haagen</a> |
<a href="Burgstall_Ha%C3%9Ffelden" title="Burgstall Haßfelden">Burgstall Haßfelden</a> |
<a href="Burg_Hengstfeld" title="Burg Hengstfeld">Burg Hengstfeld</a> |
<a href="Wasserschloss_Herboldshausen" title="Wasserschloss Herboldshausen">Wasserschloss Herboldshausen</a> |
<a href="Burg_Herrentierbach" title="Burg Herrentierbach">Burg Herrentierbach</a> |
<a href="Burg_Hertenstein" title="Burg Hertenstein">Burg Hertenstein</a> |
<a href="Burg_Hirschfelden" title="Burg Hirschfelden">Burg Hirschfelden</a> |
<a href="Wasserschloss_Honhardt" title="Wasserschloss Honhardt">Wasserschloss Honhardt</a> |
<a href="Burg_Hohenkressberg" title="Burg Hohenkressberg">Burg Hohenkressberg</a> |
Burgruine Hohenstadt |
<a href="Burgstall_Hohenstatt" title="Burgstall Hohenstatt">Burgstall Hohenstatt</a> |
<a href="Burgruine_Hohenstein_(Hohenstadt)" title="Burgruine Hohenstein (Hohenstadt)">Burgruine Hohenstein</a> |
<a href="Burgstall_Holenstein" title="Burgstall Holenstein">Burgstall Holenstein</a> |
<a href="Burgruine_Hopfach" title="Burgruine Hopfach">Burgruine Hopfach</a> |
<a href="Schloss_Hornberg_(Hornberg_an_der_Jagst)" title="Schloss Hornberg (Hornberg an der Jagst)">Schloss Hornberg</a> |
Schloss Jagstheim |
Burgstall Kappelberg |
<a href="Burg_Katzenstein_(Langenburg)" title="Burg Katzenstein (Langenburg)">Burg Katzenstein</a> |
<a href="Schloss_Kirchberg_(Kirchberg_an_der_Jagst)" title="Schloss Kirchberg (Kirchberg an der Jagst)">Schloss Kirchberg</a> |
<a href="Burgruine_Klingenfels" title="Burgruine Klingenfels">Burgruine Klingenfels</a> |
<a href="Wasserburg_Kottspiel" title="Wasserburg Kottspiel">Wasserburg Kottspiel</a> |
<a href="Burg_Kranzberg" title="Burg Kranzberg">Burg Kranzberg</a> |
<a href="Schloss_Langenburg" title="Schloss Langenburg">Schloss Langenburg</a> |
Schloss Lautenbach |
<a href="Burg_Leofels" title="Burg Leofels">Burg Leofels</a> |
<a href="Burg_Limpurg" title="Burg Limpurg">Burg Limpurg</a> |
<a href="Burg_Lobenhausen" title="Burg Lobenhausen">Burg Lobenhausen</a> |
<a href="Burg_Lohr_(Crailsheim)" title="Burg Lohr (Crailsheim)">Burg Lohr</a> |
<a href="L%C3%B6wenburg_(Braunsbach)" title="Löwenburg (Braunsbach)">Löwenburg</a> |
Schloss Ludwigsruhe |
<a href="Jagdschloss_Mainhardt" title="Jagdschloss Mainhardt">Jagdschloss Mainhardt</a> |
<a href="Schloss_Matzenbach" title="Schloss Matzenbach">Schloss Matzenbach</a> |
Burgstall Michelbach |
<a href="Schloss_Michelbach_an_der_Bilz" title="Schloss Michelbach an der Bilz">Schloss Michelbach an der Bilz</a> |
Schloss Michelbach an der Lücke |
Turmhügel Michelbach |
<a href="Burg_Molkenstein" title="Burg Molkenstein">Burg Molkenstein</a> |
<a href="Schloss_Morstein" title="Schloss Morstein">Schloss Morstein</a> |
<a href="Burg_Neidenfels_(Satteldorf)" title="Burg Neidenfels (Satteldorf)">Burg Neidenfels</a> |
<a href="Burg_Neuberg_(Hohenlohe)" title="Burg Neuberg (Hohenlohe)">Burg Neuberg</a> |
<a href="Burg_Neuburg_(Gelbingen)" title="Burg Neuburg (Gelbingen)">Burg Neuburg</a> |
<a href="Schloss_Obersontheim" title="Schloss Obersontheim">Schloss Obersontheim</a> |
<a href="Schloss_Oberrot" title="Schloss Oberrot">Schloss Oberrot</a> |
<a href="Burg_Onolzheim" title="Burg Onolzheim">Burg Onolzheim</a> |
<a href="Burg_Ottendorf" title="Burg Ottendorf">Burg Ottendorf</a> |
<a href="Pfannenburg" title="Pfannenburg">Pfannenburg</a> |
<a href="Wasserburg_Ramsbach" title="Wasserburg Ramsbach">Wasserburg Ramsbach</a> |
<a href="Burg_Rappenburg" title="Burg Rappenburg">Burg Rappenburg</a> |
<a href="Schloss_Rechenberg" title="Schloss Rechenberg">Schloss Rechenberg</a> |
<a href="Burg_Reinsberg_(Wolpertshausen)" title="Burg Reinsberg (Wolpertshausen)">Burg Reinsberg</a> |
Schloss Reinsbürg |
<a href="Burg_Riedbach" title="Burg Riedbach">Burg Riedbach</a> |
<a href="Burg_Rieden_(Baden-W%C3%BCrttemberg)" title="Burg Rieden (Baden-Württemberg)">Burg Rieden</a> |
<a href="Burgstall_Rinnen" title="Burgstall Rinnen">Burgstall Rinnen</a> |
<a href="Burg_Ro%C3%9Fb%C3%BCrg" title="Burg Roßbürg">Burg Roßbürg</a> |
<a href="Burg_R%C3%B6tenberg" title="Burg Rötenberg">Burg Rötenberg</a> |
<a href="Burgstall_Sanzenbach" title="Burgstall Sanzenbach">Burgstall Sanzenbach</a> |
<a href="Burgstall_Sch%C3%A4fferloch" title="Burgstall Schäfferloch">Burgstall Schäfferloch</a> |
<a href="Burgstall_Schlossbuckel_(Oberrot)" title="Burgstall Schlossbuckel (Oberrot)">Burgstall Schlossbuckel</a> |
<a href="Schloss_Schmiedelfeld" title="Schloss Schmiedelfeld">Schloss Schmiedelfeld</a> |
<a href="Burg_Sch%C3%B6neb%C3%BCrg" title="Burg Schönebürg">Burg Schönebürg</a> |
<a href="Schloss_Schrozberg" title="Schloss Schrozberg">Schloss Schrozberg</a> |
<a href="Schrozburg" title="Schrozburg">Schrozburg</a> |
<a href="Schloss_Senftenschl%C3%B6ssle" title="Schloss Senftenschlössle">Schloss Senftenschlössle</a> |
<a href="Burgstall_Staufenberg" title="Burgstall Staufenberg">Burgstall Staufenberg</a> |
<a href="Burgstall_Stetten_(Frankenhardt)" title="Burgstall Stetten (Frankenhardt)">Burgstall Stetten</a> |
<a href="St%C3%B6ckenburg" title="Stöckenburg">Stöckenburg</a> |
<a href="Burgstall_Streiflesberg" title="Burgstall Streiflesberg">Burgstall Streiflesberg</a> |
<a href="Suhlburg" title="Suhlburg">Suhlburg</a> |
<a href="Burg_Sulz" title="Burg Sulz">Burg Sulz</a> |
<a href="Tannenburg_(B%C3%BChlertann)" title="Tannenburg (Bühlertann)">Tannenburg</a> |
<a href="Burg_Tierberg" title="Burg Tierberg">Burg Tierberg</a> |
<a href="Schloss_Tullau" title="Schloss Tullau">Schloss Tullau</a> |
<a href="Schloss_Unterdeufstetten" title="Schloss Unterdeufstetten">Schloss Unterdeufstetten</a> |
<a href="Wasserburg_Unterm%C3%BCnkheim" title="Wasserburg Untermünkheim">Wasserburg Untermünkheim</a> |
<a href="Wasserburg_Unterscheffach" title="Wasserburg Unterscheffach">Wasserburg Unterscheffach</a> |
<a href="Burg_Vellberg" title="Burg Vellberg">Burg Vellberg</a> |
<a href="Burg_Vichberg" title="Burg Vichberg">Burg Vichberg</a> |
<a href="Burg_Vohenstein" title="Burg Vohenstein">Burg Vohenstein</a> |
<a href="Waldeck_(Fichtenberg)" title="Waldeck (Fichtenberg)">Schlössle Waldeck</a> |
<a href="Schloss_W%C3%A4ldershub" title="Schloss Wäldershub">Schloss Wäldershub</a> |
<a href="Burgruine_Werdeck" title="Burgruine Werdeck">Burgruine Werdeck</a> |
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<a href="Burgstall_W%C3%BCstenau" title="Burgstall Wüstenau">Burgstall Wüstenau</a>
</p>
</div>
</div></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-g" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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Normdaten (Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4010423-0">4010423-0</a></span> </div>
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